gluion

 

Tesla06

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glui sensor workshop @ tesla mit sonambiente - berlin 2006

(für Wiki Neulinge - so editert man's)


Teilnehmer - Bilder

 

Gleich zu Beginn ein Link zu nem anderen Wiki das sich auf Sensoren spezialisiert hat: Sensorwiki

andere Links: NIME Konferenz für neue Musikinstrumente

Roboter-Teile.de - Biegesensor, Abstandssensor, Farbsensor


Dienstag 20.6.06

Einführung ins gluion sensor interface

Kommunikation mit dem Host-Rechner: OSC (alte Site)

Netzwerk-Einstellungen: fixed IP (manual): 192.168.5.80 (subnet 255.255.255.0) - dies ist die Adresse die der Host-Rechner haben muss damit er die Daten empfängt. 192.168.5.77 ist die Adresse des gluion selbst, was später benötigt wird um Daten an das gluion zu schicken.

-> ältere gluions haben noch 192.168.1.17 (host) 192.168.1.77 (gluion)

Port: 1024 - dies wird nicht in den Netzwerk-Einstellungen sondern im Programm benötigt

Max: otudp read 1024 -> OpenSoundControl (middle outlet) -> OSC-route /analog (Download)

-> unter Windows: udp-read 1024 statt otudp read 1024

pd: dumpOSC 1024 -> OSCroute /analog

-> Empfehlung für Installation: Packages von Hans-Christian Steiner (hier)

Supercollider: Die Sensordaten können nur über den sclang-Port empfangen werden, der auf 57120 eingestellt ist (Vorsicht: Falls ein anderes Programm diesen Port belegt, wird in SC der Port 57121 und folgende benutzt --> Lösung: im OSCresponder "nil" als addr-Argument angeben).

Man könnte also das gluion umprogrammieren. Einfacher ist ein Routingpatch in Max/PD. Noch einfacher ist die Benutzung von Netcat im Terminal:

$ nc -u -l -p 1024 | nc -u 127.0.0.1 57120

Auf Linux kann die Language mit einem port-flag gestartet werden: $ sclang -u 1024 (hab's nicht getestet)

Beispielpatch in SC3: glui supercollider.rtf

Reaktor: gluion-Port müsste zwischen 10000 und 10015 eingestellt werden, da Reaktor nur dort einen Port-Scan durchführt, allerdings würde auch das nicht funktionieren, da anscheinend Reaktor nicht mit Listen umgehen kann, sondern nur skalaren Werten. Dafür das gluion umzuprogrammieren ist möglich, aber derzeit zu aufwendig. Abhilfe: MAX-Patch (auch Standalone) das übersetzt

vvvv: keine Zeit für Tests

 

Sensoren:

Poti - ist ein Spannungsteiler. Die beiden äußeren Pins kommen an Masse und +5V, der mittlere greift eine Spannung proportional zum Drehwinkel ab (es gibt aber auch logarithmische Potis - Vorsicht, für Sensorik meist ungeeignet)

Drucksensor - Spannungsteiler muss mit zusätzlichem Widerstand realisiert werden. Um optimalen Wert zu finden sollte letzterer zunächst verstellbar sein; kann danach durch fixen Widerstand ersetzt werden. Rechnerisch gilt folgende Faustformel: fixer Widerstand = geometrisches Mittel aus maximalem und minimalem Widerstand des Sensors

Biegesensor - Aufbau wie Drucksensor

Lichtsensor - ebenso

Magnetsensor - genau genommen: Hallsensor. Typ: UGN3503 (liegt auf dem Workshop Server, ansonsten einfach googeln). Anschluss über 3 Pins: Masse, 5V, Sensorausgang. Effektiver Abstand: maximal 10cm bei fetten Magneten, sonst eher um 1cm


Mittwoch 21.6.06

Verstärkung von Sensoren

Brückenschaltung

 

Einblick in gluion-Technologie, im wesentlichen hinsichtlich des FPGA

gute Einführung in FPGAs mit Beispielsoftware und günstigen Experimentierboards: FPGA for fun


Donnerstag 22.6.06

Motorsteuerung

Servo Steckverbinder

 

PWM für Licht und Motoren

Optokoppler

MOSFET-Verstärker

 

Open Studio 19:00-20:30

 

Diskussion 20:30-22:30


Freitag 23.6.06

Digitale Sensoren

Spezialität des gluion: außer den "gewöhnlichen" 16 Analogeingängen stehen 68 digitale Pins zur Verfügung. Diese können u.a. für folgende Funktionen konfiguriert werden:

einfache Schalteingänge: hier muss der entsprechende Pin nur über einen Schalter nach Masse verbunden werden. OSC-Adresse ist /dirIn, gefolgt von binärcodierten Zahlen die jeweils 24 Schaltzustände enthalten. Dies war der einzige digitale Sensor der tatsächlich zum Einsatz kam, da die Fertigstellung der Objekte Vorrang hatte.

Switch-Matrix: falls 68 einfache Schalteingänge nicht mehr ausreichen, kann eine Scan-Matrix aufgebaut werden. So werden z.B. 100 Taster über eine 10x10 Matrix abgefragt, die nur 20 Anschlüsse benötigt. OSC-Adresse: /switch

Rotary-Encoder: "Endlos-Drehlregler" - produziert 2 Pulssignale, deren Phasenlage von der Drehrichtung abhängt. Die Pulse werden intern im gluion gezählt und dann dem Host übermittelt.

Ultraschall

Frequenzmessung

Pulslängenmessung

serielle Protokolle: MIDI, DMX, RS232, PS/2, SPI, ADAT, I2C (under construction)

Deltasound

Details auf glui Website


Samstag 24.6.06

Open Studio 16:00-22:00


Sonntag 25.6.06

Schrittmotoren

quasi Umkehrung zu Rotary Encoder: quadraturmodulierte Pulssignale

 

Abschluß der Arbeit an den Objekten


Ausstellung der Workshop-Ergebnisse: Dienstag 27.6.06 - Sonntag 2.7.06

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